Aktuelle Studie zeigt: Die Bedeutung von Stress am Arbeitsplatz für Unternehmen nimmt zu
Juni 2010
Die Besorgnis über psychosoziale Risiken wie etwa Stress, Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz nimmt zu. Laut der Studie "Europäische Erhebung unter Unternehmen zu neuen und aufkommenden Risiken" (ESENER) ist Stress am Arbeitsplatz für die befragten Unternehmen damit ebenso bedeutsam wie etwa Arbeitsunfälle. Dennoch wendet nur jedes siebte deutsche Unternehmen Verfahren an, die der Stressprävention dienen. Die Ergebnisse der Erhebung wurden Anfang Juni von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) vorgestellt.
Neuerscheinung: Adipositas und Public Health
Rahmenbedingungen, interdisziplinäre Zugänge und Perspektiven für erfolgreiche Präventionsstrategien
Das neu erschienene Buch aus dem Bereich der Gesundheitsforschung widmet sich erfolgreichen Präventions- strategien im Umgang mit Adipositas. Indem es sowohl theoretische als auch handlungsorientierte Ansätze beleuchtet und Aspekte der Medizin, Sozial- und Geisteswissenschaften aufgreift, leistet es einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung interdisziplinärer Lösungen der Adipositas-Prävention. Das Buch richtet sich an Studierende und Lehrende in Medizin, Gesundheitswissenschaften und Public Health, Sozialwissen- schaften sowie Aktuere der Versorgungsforschung und Prävention.
Die AOK präsentiert betriebliche Lösungen gegen die zunehmenden psychischen Belastungen im Betrieb
Die AOK Bayern widmete sich in Zusammenarbeit mit der Messe München GmbH in der Tagung Betriebliche Gesundheitsförderung am 18.03.2010 dem Thema "Psychische Belastungen in der Arbeitswelt - betriebliche Lösungen". Die große Resonanz von Seiten der Unternehmensvertreter zeigt den Stellenwert, den dieses Thema in den Betrieben und Unternehmen heute hat.
Professor Esch als Vizepräsident in internationales Gremium berufen
20. April 2009

Prof. Dr. Tobias Esch
Dr. med. Tobias Esch, Vorsitzender des Scientific Advisory Boards des Insituts für Mind-Body-Medizin, wurde kürzlich als Vizepräsident in das Board der „International Young Scientist Competition" in New York berufen. Er wählt zusammen mit sechs weiteren renommierten Professoren aus aller Welt künftig die Finalisten in einem internationalen Wettbewerb zur Förderung junger, talentierter Nachwuchswissenschaftler aus. Der Wettstreit ist vergleichbar mit „Jugend forscht". Die „International Young Scientist Competition" bietet jungen Talenten die Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen Projekte zu veröffentlichen. Außerdem erhält der Erstplatzierte ein Stipendium. Ziel ist es, wissenschaftliche Berufe attraktiver zu machen und mögliche Karrierechancen im Bereich der Naturwissenschaften in den USA aufzuzeigen.
Seelische Krankheiten prägen das Krankheitsgeschehen
BKK Gesundheitsbericht 2008
Januar 2009
Jeder 10. Krankheitstag der BKK Mitglieder ging 2007 auf das Konto Psychischer und Verhaltensstörungen, bei Frauen waren es sogar über 13% der Krankheitstage. Aber auch in der stationären Versorgung ist eine Zunahme psychischer Erkrankungen zu verzeichnen. Dort haben sich die Behandlungsfälle wegen psychischer Erkrankungen seit Mitte der 1980er Jahre verdrei- facht. In 2007 gehörte erstmals die häufigste Einzeldiagnose bei stationärer Behandlung nicht zu den Herzerkrankungen sondern zu den psychischen Krankheitsursachen.
Die BKK Gesundheitsberichte bilden in den vergangenen 32 Jahren eine wichtige Datengrundlage für den Gesundheitszustand der erwerbstätigen Bevölkerung. Die Zahl der beschäftigten BKK-Mitglieder (einschl. der freiwilligen Versicherten) betrug 2007 6,5 Mio., was einem Anteil von 24% an allen sozialversicherungs- pflichtigen Beschäftigten (26,8 Mio.) entspricht.
Prof. Esch diskutiert mit Michel Friedman über das Glück
7.April 2008
Einen kurzen Videoausschnitt zu der Talkshow bei Michel Friedmann mit Prof. Esch zum Thema Glück gibt es auf You Tube:

Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Bongard (Theologe, FU Berlin) und Wolff Horbach ("Glücksnetz.de") diskutierte Prof. Dr. med. Tobias Esch über das Thema Glück. Leitfaden für die von Michel Friedman moderierte Talkshow war der Bestseller von Francois Lelord: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück.
Die Sendung "Friedmans Agenda", eine Talk-Show für gesellschaftspolitische, aktuelle Themen des Fernsehsenders lettra (www.lettra.de), wurde am Freitag, den 4. April um 22:00 Uhr auf Premiere Star ausgestrahlt.
WELT AM SONNTAG: Stretching für die Seele
5. Juli 2008, 04:00 Uhr
Auf ganz unterschiedlichen Wegen versuchen Ärzte, Psychologen und Hirnforscher, Stress in den Griff zu bekommen. Aber wer Anspannung um jeden Preis ausschließen will, der beraubt sich großer Chancen. In der aktuellen Ausgabe der Welt am Sonntag diskutiert Prof. Dr. Esch mit anderen Ärzten, Psychologen, Soziologen und Stressmanagern über die Bedeutung von Stress und Entspannung für unsere Gesundheit.
Ganzen Beitrag lesen bei WELT AM SONNTAG
WELT ONLINE: Stretching für die chronisch gestresste Seele
4. Juli 2008, 12:58 Uhr
Ein gewisses Maß an Stress ist gut! Denn er ist notwendig, um Herausforderungen zu meistern. Wenn er jedoch anhält und nicht durch Entspannung abgelöst wird, kann er zum Feind werden. Schon 30 Minuten Sport reichen aus, um Stress zu bewältigen. In WELT ONLINE nennt Prof. Dr. Esch weitere Methoden, die gegen Stress helfen.
Ganzen Beitrag lesen bei WELT ONLINE
Neuer GKV-Leitfaden zur Primärprävention und Gesundheitsförderung verabschiedet.
Juli 2008
Die Spitenverbände der Knrankenkassen haben ihren Leitfaden "Gemeinsame und einheitliche Handlungsfelder und Kriterien der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Umsetzungvon §20 und 20a SGB V" grundlegende überarbeitet. Mit diesem Leitfaden haben die Spitzenverbände der Krankenkassen vorrangige Handlungsfelder und Kriterien festgelegt, die für Maßnahmen der Primärprävention und den Arbeitsschutz ergänzende Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung durch die Krankenkassen verbindlich gelten.
Den vollständigen Text des aktuellen Leitfadens finden Sie hier.
Spitzenverbände der Krankenkasssen legen Präventionsbericht 2007 vor
März 2008
Jeder 12. Versicherte nimmt an Vorsorgeprogrammen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) teil. Dies geht aus dem GKV-Präventionsbericht 2007 hervor. Das sind 1,9 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor. Außerbetriebliche Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen nahmen um 26 % zu. Insbesondere wurden gesundheitsfördernde Massnahmen in Kindergärten und Schulen verstärkt.
Das finanzielle Engagement für die Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung übertraf mit Ausgaben in Höhe von 232 Millionen Euro das gesetzlich vorgesehene Ausgabensoll von 2,74 Euro je Versicherten deutlich. Dies unterstreicht, dass die Krankenkassen in der Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung weiterhin ein wichtiges und zukunfts-trächtiges Handlungsfeld sehen. Über die Jahre ließen sich auch qualitative Fortschritte bei den erbrachten Leistungen verzeichnen.
Mehr Informationen zum Präventionsbericht 2007 hier
Bild der Wissenschaft: Leitartikel "Wie Glück entsteht"
Februar 2008
In der Februarausgabe von Bild der Wissenschaft berichtet Prof. Esch über die neuesten Erkenntnisse aus dem Bereich der Glücksforschung. Was geschieht eigentlich im Körper, wenn man glücklich ist? Welche Rolle spielen dabei die Botenstoffe Serotonin, Dopamin und körpereigenes Morphium? Warum macht Liebe blind? Diesen und anderen Fragen geht der Neurowissenschaflter Prof. Esch nach.


